take place – Stadt finden


Ausgehend von der Bedeutung `stattfinden´, geht es mir um Raum-Ergreifung (taking place), um individuelle Arten der (Rück-) Eroberung des Stadtraums in künstlerischer, selbstermächtigender Weise. Künstlerischer Ausdruck braucht konkrete Orte, an denen er sich manifestieren darf, um sich zu vermitteln. Und dadurch die Künstler*innen, welche Teil des Phänomens Stadt sind. An verschiedenen Orten werde ich meine Installation immer wieder neu erstehen lassen, um sie nach einer Dauer von etwa 20 Minuten niederzureißen und weiter zu ziehen. Die Komponenten sind ca. 30 Glasbausteine, welche ich in einem korrespondierenden Outfit per Einkaufswagen durch den Stadtraum manövriere. In meinem Outfit werde ich selbst zum Objekt und Teil meiner eigenen Installation. Passant*innen sollen aufgefordert werden, Selfies mit mir zu machen.

Considering the meaning of the word ‚to take place‘, I am interested in grasping space, in individual ways of (re-) conquering urban space in an artistic, self-empowering way. Artistic expression needs concrete places where it can manifest in order to convey itself. And the artists who are part of the phenomenon city. In different places I have my installation resurrected again and again in order to tear it down after a duration of about 20 minutes and move on. The components are about 30 glass blocks, which I maneuver in a corresponding outfit per shopping cart through the urban space. In my outfit, I myself become an object and part of my own installation. Passers-by should be able to take selfies with me/ my artwork. 

©Holger Krekeler

Uraufführung am Eröffnungstag (09.09.)


Start-/ Endpunkt: Baustelle am Hauptbahnhof
Performance-Parcours mit durch den Künstler frei gewählten Orten im zentralen Stadtraum